Götter

 

Dreifaltige Muttergottheit (Magna Mater) in ihren diversen Erscheinungsformen nebst Kindern, den folgenden Göttinnen, Göttern, zudem Naturgeister, in überarbeiteter, alphabetischer Auflistung (Darstellung speziell auf den Roman bezogen):  

Adrasteia: (oft auch mit ihrer Schwester Nemesis s.u. identisch) Rache- und Schicksalsgöttin, Tochter der Ananke, in der diese sich wesensgleich erneuert. Die Erinyen gehorchen ihr und übernehmen bei bestimmten Arten von Blutschuld (in der Verwandtschaft der mütterlichen Linie) die Aufgabe der Rache an einzelnen Menschen. Adrasteia gehört zu den alten magischen Göttern, und sie kann grausamer als die Todesgöttin Persephone sein. Später gibt es unter dem Namen “Hekate” eine weitere Schicksalsgöttin, die eine Fackel tragend und von Wolfsgeheul begleitet, stärker zur Zauberei und Unterwelt neigt.

Athena: (auf Kaptara auch als Europa verehrt) Göttin der Weisheit, der Strategie und der Kampfkunst, des Handwerks, der Handarbeit und der Kunst.

Aigle:(Strahlende, Glänzende) Nymphe eines unterirdischen Gewässers und Tochter der Tethys und des Okeanos, mit vielen Schwestern.

Aither: die windstille reine Luft, woraus die Seele der Welt entspingt; als Sohn der Nyx und des Chronos ist Aither ursprünglich Gott des lichten oberen Himmels.

Ananke: (auf Kaptara als Erinu bekannt, in Aigypten als Neith die Schreckliche) Göttin des unpersönlichen Schicksals ganzer Völker und die Mutter der Rachegöttin Adrasteia. Sie entsteht durch eine Metamorphose der Nyx und stellt die oberste Macht dar, der selbst die Götter gehorchen müssen. Die Weltspindel, Harmonia, liegt in ihrem Schoß. Die drei greisen Moiren, die das persönliche Schicksal jedes einzelnen Menschen spinnen, sind ihre Töchter. 

Aphrodite: aus dem Meer geborene, strahlend schöne Göttin, die ursprünglich das Wachsen und Entstehen aus dem Meer fördert, aber auch als Kriegsgöttin auftritt. Später entwickelt sie sich mehr zu einer Göttin der Sinnlichkeit, behält zugleich aber die dunkle Seite der Zerstörung, des Kampfes und des Todes, wie Persephone.

Chaos: sich ausdehnender Raum ohne festen Grund, mit gähnender Leere in der Tiefe. Bei der Entstehung der Welt öffnet der hohle Raum seinen klaffenden Schlund. Im Ursprung war das Chaos voller Dunkelheit; erst die Urgöttin gab ihm Licht und schuf mit der Zeit den geordneten Kosmos durch das purpurne Urei.

Chronos: (altgriechischer Name für die Zeit) Eine alte Gottheit, die den Ablauf der Zeit personifiziert und die Veränderung des Lebens versinnbildlicht.

Demeter: Muttergöttin der Fruchtbarkeit, der Saat, des Getreides und der Jahreszeiten. Sie trägt zudem immer stärker differenzierte Züge der universellen, dreifaltigen Schöpfungsgöttin. Sie ist die Tochter von Rheia und Kronos; eine Erdmutter, wie die Großmutter Gaia, die hiermit eigentlich nur einen neuen Namen erhält (Ga =Da, s.De…). Als chthoische, dreifaltige Göttin zeigt sie die drei Gesichter, zuerst Jungfrau (Frühlingsgöttin Kore = Mädchen), dann Mutter (Erntegöttin des Sommers Demetrie, Eileithyia, Kalliste) und zuletzt alte Frau (greise Todes- und Wintergöttin, Stronghyle, Persphone, Perse, Protogeneia).

Erebos (auch Ais, Aidoneus, Aides genannt): Gott der absoluten Finsternis, Gegenspieler der Nyx, der aus dem Chaos kam. Er bleibt immer in Dunkeln der Nacht, erschafft die Unterwelt und deren erste Schattenwesen. Er richtet dort den Tartaros, als Ausgeburt seiner bösen Ideen, ein und ist auch der Vater von Dämonen, die den Menschen übel mitspielen.

Erinyen (auch Eumeniden): drei greise Hexen, bzw. Furien (röm.) der Rache, die insbesondere jede Verletzung mütterlicher Ansprüche bei einzelnen Menschen verfolgen. Sie wurden aus dem Blut des Uranos gezeugt, als dieses bei dessen Entmannung auf die Erde fiel, in deren Dunkelheit (dem Schoß der Euonyme) versickerte. Sie ähneln dem Wesen der Göttin Adrasteia, der sie gehorchen. 

Eros: (auch Phanos genannt) goldgeflügelte, zweigeschlechtliche Gottheit, die am Anfang aus dem kosmischen Ei schlüpfte. Von harmonischer Gestalt und schöpferischer Kraft, strebt er nach dem Schönen und erzeugt Gefühle, wie seine wesensverwandte Schwester-Nichte Aphrodite. Mit seiner befruchtenden Hilfe wird Gaia zum ersten Mal schwanger. Wen er mit seinen goldenen Pfeilen trifft, der wird von Liebe erfüllt. Mit Pfeilen aus Erz bringt er den Menschen Haß.

Gaia (ursprüngliche Erdgöttin, auch Titania oder Urania genannt, ähnlich der Demeter, Agdistis und Kybele als Erde und von der Sonne befruchtete Göttin):  Sie ist die Mutter und Gattin des Uranos, und aus ihrer Verbindung entspringt das erste Göttergeschlecht der Titanen. Als Große Mutter manifestiert sie sich zusätzlich in ihren Töchtern und Enkelinnen: die eine Göttin, mit den vielen Namen und Gesichtern. Die schöpferische Kraft der Erde wird durch das Symbol der Spirale symbolisiert. Im Frauenorden der Gaia dienen die Priesterinnen ihr und ihren göttlichen Töchtern.

Hades: (auch Aides oder Helios genannt) Bruder des Zeus, der später zum Gott der Unterwelt wird und Erebos von dort aus in tiefere Bereiche drängt.

Hekatoncheiren: hundertarmige Söhne der Erdmutter Gaia, Brüder der Kyklopen. Jeder von ihnen hat 50 Köpfe und 100 Hände. Ihre Namen sind Briareos , Gyges und Kottos.

Hemera: unvergleichlich schöne, rothaarige Göttin der Morgenröte und des Tages. Sie ist eine Tochter der Nyx und der Sonne. Sie steigt jeden Morgen aus ihrem Gemach im Hades hinauf und ist eine ewig jungfräuliche Jägerin der Schattengeister ihres Bruders Erebos. Ihre Aufgabe der nächtlichen Jagd wird ihr später von der Titanin Phoibe abgenommen. Sie kann dann nachts in der Unterwelt schlafen. Die Morgenröte wird in späterer Zeit auch in Gestalt der Eos bekannt.

Hyperion: (auf Kaptara auch Hyakintos genannt) Licht- und Sonnengott. Ursprünglich ist er auch ein Gott der Medizin und Schutzgott der Heilkundigen. Er ist als Sohn der Gaia ein Titan, Gatte der Theia und Geliebter der Phoibe. Seine andern Titanenbrüder, vor allen Kronos, wurden ursprünglich ebenfalls als Sonnengötter verehrt (vgl. den aigyptischen Re).                   Dionysos

Iakchos: (auf Kaptara später als Dionysos-Zagreus bekannt) der jubelnde Gott des wilden Weines und der rituellen Theaters, der oft in Begleitung von Koribanten (Vegetationsdämonen) mit orgiastischen Ritualtänzen Weingelage feiert. Der Sohn und Geliebte der Demeter (Kalliste) ist ein junger Fruchtbarkeitsgott und gleichzeitig ein Gott der Unterwelt, ein sterbender und wieder auferstehender. Zur Begattung der Mutter in der Ackerfurche nimmt er die Gestalt eines Ziegebocks an, wird zerrissen, und seine Teile werden zur Befruchtung der Erde zerstreut. Er verbringt darauf den Winter in der Unterwelt, wo ihn seine trauernde Muttergattin jedes Jahr sucht. Im nächsten Frühjahr schenkt sie ihm die Wiedergeburt. (vgl. Kindgötter wie Osiris, Dumuzi, Teshub-Telepino, Attis, Hadad, Baal) Der verspielte Gott liebt die Gesellschaft von Menschen und zeugt mit ihnen viele Nachkommen; er ist einerseits ein kindlicher Gott, andererseits auch ein gefährlicher Bock.
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Kalliste: (die Schönste als Mutteraspekt, auch Demeter oder Demetrie genannt, vgl. Hathor in Ägypten) Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit, Schutzgöttin ihrer Insel Kalliste (Thera, Santorini). Mit ihrem Geliebten Iakchos (repräsentiert durch den Bräutigam Iasion bei der Heiligen Hochzeit) bringt sie Reichtum hervor. In ihr werden vor allem die Tugenden einer Mutter, wie deren fürsorgliche Liebe, verehrt. Sie ist ursprünglich auch Totengöttin, Göttin des Friedens, der Schönheit, des Tanzes, der Kunst und der Musik. Auf ihrer Insel erscheint sie kuh-, löwen- oder schlangenköpfig sowie als Gebieterin des Sonnenuntergangs und Sonnenmutter. Egypt.Hathor.jpg

Kampe: (riesige Raupe) raupenförmige Missgeburt, die von Kronos als Wächterin für die eingesperrten Kyklopen und der Hekatoncheiren missbraucht wird. Sie wird von Zeus bei deren Befreiung getötet.

Kore: (das Mädchen, Jungfrau, wie die vorhergehende schöne Göttin Hemera, auf Kaptara zuerst als Britomatis, später als Artemis verehrt) Mädchen- aspekt der Demeter und Kalliste, stellt die ursprüngliche Wildheit der Tochter und die knabenhafte Strenge dar. Als jungfräuliche Göttin der wilden Tiere und der Jagd. Mit Pfeil und Bogen, Fangschlinge und Netz, durchstreift sie die Wälder und wird von Nymphen und einem Hund begleitet. Sie sorgt dafür, dass die nach ihren Regeln erlegten Tiere im Frühjahr wiedergeboren werden und trägt das Gorgonenantlitz auf einem Amulett um den Hals. Die Jagdgöttin wird besonders auf Berggipfeln verehrt.

Kronos: (auf Kaptara als Velchanos und Talleios stärker unter dem Aspekt des Sonnengottes verehrt) Titan, der seinen Vater Uranos durch Abschneiden des Gemächts entmachtet und damit der mächtigste seines Geschlechts wird. Durch den Vater wird dem Brudergatten der Rheia das gleiche Schicksal der Entmachtung prophezeit. Daher verschlingt er seine Kinder nach der Geburt oder schleudert sie weit weg. Er trägt die Hörner des Stiers als Zeichen seiner Macht als Atmosphäre- und Regengott. Seine Potenz bezieht er aus seiner Verbindung zur Sonne. In seinem Sonnenreich lebt die Herde seiner güldenen Stiere mit ihren Kühen. Nach der Entmachtung der Titanen herrscht Kronos mit seiner Frau Rheia auf der Insel der Seligen, Elysium. rhea and cronus

Kyklopen: (auch Zyklopen und auf Kaptara Triamaten genannt) drei einäugige, riesenhafte Kinder der Gaia und des Uranos, Brüder der Hekatoncheiren. Wie diese waren sie in der Erde eingeschlossen, von Kampe bewacht und werden von Zeus  befreit, damit sie seinen Kampf, die Titanomachie, unterstützen. Ihre Namen sind Arges, Brontes und Steropes.

Mnemosyne: die Titanin mit dem ewigen, unauslöschlichen Gedächtnis aus Stein. Sie ist eine Schutzgöttin der Kunst und Mutter der neun Musen.

tanz_apollons_mit_den_musen_giulio_romano »Tanz Apollons mit den Musen« von Giulio Romano

Nemesis: Göttin des gerechten Zorns, die solche Menschen bestraft, die die Normen der Titanin Themis verletzen, wie u. a. herzlos Liebende. Sie  ist eine jüngere Schwester der Adrasteia, Tochter der Nyx und des Erebos und steht den Erinyen nahe, die aber nur Bluttaten rächen, nicht dagegen jede Freveltat wie es Nemesis tut. 

Nymphen: weiblichen Naturgeister, die sehr viel länger als die Menschen leben. Sie waren die Mütter der ersten Clanmütter, aus denen die Menschen und ebenfalls die Säugetiere geboren wurden. In Gestalt schöner Jungfrauen altern sie nicht, sind sie aber nicht unsterblich wie die Göttinnen. Es gibt Quellnymphen, Nymphen von Brunnen, Wasserläufen, Seen (Limnades) und Meeresnymphen, die Nereiden und Okeanoiden, wie die Nymphe Doris. Neben den Nymphen der Gewässer (Naraden), leben die Oreaden in Grotten, Bergen und Wäldern und nur die Plejaden tragen ihren Wirt mit sich. Zudem gibt es die Dryaden (Eichennymphen) und die Meliaden (Eschennymphen). Sie leben in enger Symbiose mit ihrem Wirt und können ganz in dessen Gestalt eingehen. Ursprünglich waren sie alle als Hamadryaden Teil ihrer Bäume und starben zwangsläufig mit diesen.

Nyx: die Göttin der absoluten Dunkelheit, Personifikation der finsteren Nacht und erste Wandlerin des Chaos zum Kosmos. Sie nimmt die Gestalt eines schwarzen Vogels und danach einer weißen Taube an, als sie das Weltei in die Hand des Chronos legt. Dann wandelt sie sich in die erste dreifaltige Gottheit. In der Bronzezeit noch als Metamorphe gerühmt, wird sie erst in späterer Zeit gefürchtet, sogar von Zeus und den jüngeren Göttergeschlechtern.
Ouroboros: die Urschlange– später bei den Palasgern als Ophion, Gatte der Eurynome, bekannt.

Phoibe: (auf Kaptara auch Hellotis, Persis, Akalle genannt, später Hekate, die eine Fackel trägt) Göttin des Mondes und als Tochter der Gaia eine Titanin. Die Mondin wird auch durch eine Kuh (Io) symbolisiert, als Eule oder als nährende Wölfin. Sie herrscht über die Traumwelt, die Gezeiten des Meeres und das Wild, das in der Nacht jagt. Ihre Titanenschwestern sind ebenfalls mit der Kraft des Mondes verbunden. Phoibe ist wesensgleich mit der jungfräulichen Kore oder später mit der Jägerin Artemis, die als Herrin der Tiere bekannt ist.Selene und Endymion

Pontos (der weise Alte des Meeres, auf Kaptara wird er mehr in seinem Sohn Phorkys verehrt): erster Meeresgott, von Chronos aus Schlamm geformt; Brudergatte der Meeresgöttin Thalassa. Pontos, der Wandelbare mit seiner uralten Seele aus dem Aither bleibt mit der Schwester Thalassa dem Meer verbunden. Gemeinsam konnte das Götterpaar ihre Gewässer mit Fischen bevölkern. Zu ihren direkten Nachkommen zählten die Geschwister Phorkys nebst Keto und deren Töchter, die drei Gorgonen (darunter die Medusa). Zudem haben sie der mächtigen Göttin Eurybia und dem lichten Nereus das Leben geschenkt und damit das Nymphen-Geschlecht der schönen Nereiden begründet. Der umfassende Pontos aber bleibt ewig identisch mit seinen drei Söhnen: Phorkys, Proteus und Nereus. Diese stellen eine Dreieinigkeit dar: eine einzige Gottheit in drei Gestalten. In seinem Männerorden, in dem man die Nautik, die Astronomie und Astrologie erforscht und lehrt, wird seine ewige Weisheit von den Ordensbrüdern hoch verehrt.

Poseidon: Meeresgott und Sohn der Rheia, der seinen Bruder Zeus im Kampf gegen die Titanen unterstützt. Er übernimmt einen Teil der Macht des älteren Titanen Okeanos.

Prometheus: Sohn der Gaia und des Iapetos, Feuerbringer und Lehrmeister der Menschen. Der Philanthrop erfuhr von Themis die Zukunft und das Schicksal aller Dinge. So prophezeit er der von Zeus errichteten Oligarchie den Untergang und verdammt sie als anmaßende Gewaltherrschaft.

Psyche: ursprünglich eine Fruchtbarkeitsgöttin und Geliebte des Eros oder auch ein Teil von ihm, denn er vereint das weibliche mit dem männlichen. Sie ist die Mutter der Voluptas (ein späterer Name). Im eigentlichen Sinne ist ihre Bedeutung aber die Seele, die Anima, das Lebensprinzip, der Hauch, der Atem als Lebenskraft, die den Menschen im Tode verlässt.

Rheia (auch Rhea oder Diktyanna): Tochter der Gaia und Schutzgöttin der Insel Kaptara, dort in einigen Regionen Diktyanna genannt, mit Hauptheiligtum in der Dikte-Höhle. Sie wird hier als Herrin der Tiere z. B. auf der Bergspitze des Dikte dargestellt, von Löwen flankiert und eine Mauerkrone (Stadt) auf dem Haupt. Begleitet wird sie von einem Zug wilder ekstatischer Tänzer mit Musikinstrumenten. Sie trägt Züge der sumerischen Göttin Inanna und der aigyptischen Nout, ihren Vorgängerinnen. Als Gattin des brüderlichen Kronos ist sie die Mutter der Götter: Zeus, Hades, Poseidon, Hestia, und Hera. Nach der Entmachtung der Titanen herrscht sie mit dem Brudergatten Kronos auf der Insel der Seligen. Von dort aus verzaubert sie das Leben der Menschen in ihren Elysischen Gefilden, am Rande der Welt, mit ihrer Schönheit. Den Seelen der noch nicht würdigen Menschen, schenkt sie eine Wiedergeburt auf der mütterlichen Erde, die oft mehrmalige Seelenwanderung.

gaia

Stronghyle: (die Runde in Form einer vulkanischen Binneninsel der Kalliste personifiziert, auf Kaptara als Persephone und später als Hekate verehrt) Göttin des Winters, der Unterwelt und der Zauberei. In der Gestalt einer Greisin, die den Menschen Tod und Wiedergeburt bringt, ist sie ein Aspekt der ursprünglichen dreifaltigen Muttergöttin, Herrscherin über Erde, Himmel und Unterwelt.

Tartaros: Gott der tiefsten Unterwelt gleichen Namens, die noch hinter dem Hades liegt und den der Erebos erfand. Es ist ein Ort der Qualen für alle, die hier gestraft werden. Nachdem die Titanen von Zeus schließlich besiegt sind, sperrt dieser seine Feinde dort ein.

Telchinen: Magier und Kobolde der Schmiedekunst. Sie lebten bereits vor den idäischen Daktylen (aus dem Idagebirge in Phrygien eingewanderte, ursprünglich hethitische Dämonen) in den Bergen von Kaptara. Sie sehen die Sintflut voraus. 

Tethys: Meeresgöttin, Titanin und Tochter der Gaia. Von ihrem älteren Bruderonkel Okeanos befruchtet, ist sie die Mutter der Okaeniden, der Flussgötter und Meeresnymphen.

Thalassa: erste Meeresgöttin, Tochter der Nyx und des Aithers. Sie wird zur Mutter allen Seelebens, der Tochter Eurybia und der von Uranos gezeugten Aphrodite. Lepinski Vir Fischgöttin

Titanen: (auf Kaptara Tan genannt) das erste Göttergeschlecht, das von Uranos gezeugt und von Gaia geboren wurde. Folgende zwölf Götter gehören ihm an: Rheia, Tethys, Phoibe, Mnemosyne, Themis, Theia, Hyperion, Okeanos, Iapetos. Koios, Kreios und Kronos. Der junge Gott Zeus forderte dieses Geschlecht zum Machtkampf heraus.

Titanomachy
Uranos: (auf Kaptara Zan genannt) Gott der Elemente, des oberen und unteren Himmels, Sohn und Gatte der Gaia. Er wird von seinem Sohn-Nachfolger entthront. Der Urgedanke des Mannes wurde mit Hilfe des Eros gezeugt und von der Erdgöttin im Schlaf geboren. Als Vater des ersten Göttergeschlechtes sollte er diesem eine Heimat bieten. Bild: Giulio Romano - Die Götter des Olymp, Trompe l'oeil Decke aus der Sala dei Giganti

Zeus: jüngster Sohn der Rheia und des Kronos. Die Muttergöttin versteckt ihn nach der Geburt vor dem Vater, damit der ihn nicht verschlingen kann wie seine Geschwister. Rheia überlistet den Gatten mit Hilfe der Ananke; der zwangsläufigen Vorsehung entsprechend, frisst der Kronos einen eingewickelten Stein, den er für den Sohn hält. Die Mutter gibt ihn auf Kaptara, wo er Zagreus genannt wird, der Amme Amaltheia, einer Nymphe, die die Gestalt einer Ziege annehmen kann. Dort, in einer Höhle, beschützen Kureten seine Wiege. Er vergewaltigt jedoch bald seine Mutter und ringt mit ihr, bis sie ihn in Gestalt einer Schlange tötet und im Frühjahr die Wiedergeburt schenkt. Ursprünglich ist er als (kretischer) Zagreus ein jährlich durch die Doppelaxt (Labrys) der Muttergöttin sterbender und wieder auferstehender Gott (wie sein Bruder Iakchs, Gott des wilden Weines und der Vegetation), Vater des unterirdischen Dionysos. Damit ist er sein eigener Sohn, Zagreus, der große Jäger. Herangewachsen zum Zeus bringt er den Kronos dazu, seine Göttergeschwister auszuwürgen. Dann entmachtet er den Vater und macht sich die Labrys seiner Groß-Mutter und Schwester zu eigen, die er als Donnerkeil benutzt Blitze zu erzeugen und mit der er den Himmel beherrscht. Er vergewaltigt seine Schwester Hera, nimmt sie zu seiner Gattin und zwingt sie, seine Macht anzuerkennen. Als erster göttlicher Sohn macht er der großen Mutter (Magna Mater), die Macht streitig und verherrlicht den Krieg der Männer als Fortschritt. Während er unter den Göttern an Einfluss gewinnt, setzen sich die Achaier bei den Menschen durch. Ohne die Macht einer geheiligten Großen Mutter können sie jedoch nicht wiedergeboren werden und bleiben nach dem Tod in die Schattenwelt des Hades gefangen. Bald bekämpft Zeus das gesamte Geschlecht der Titanen, um selbst die höchste Macht im Götterhimmel zu erlangen. Als Brudergatte seiner Schwester Hera, die mit ihm weiter um die Macht streitet, aber unterliegt, wird er zum Beherrscher des Olymp. Nachdem er ihr im Schlaf das Orakel der Gaia entlockt, kennt er das Geheimnis, das ihm im elften Kriegsjahr zum Sieg führen kann. Zeus weiß nun, dass er das Ungeheuer Kampe töten muss, weil er nur durch die Befreiung der Kyklopen und Hekatoncheiren mit deren Unterstützung siegen wird. Thumbnail 5:19Nico – König 

  “Mutter Maria, Gaia, Hera, nennt mich wie es euch gefällt, ich werde jeden Namen erkennen, wenn ihr ruft!” Chant of the Templars - Salve Regina14:44 Chant of the Templars – Salve Regina

Die Große Mutter wundert vieles, was über das Geheimnis ihrer Menschentochter Miriam, die ohne Erbsünde durch Anna geboren ward, geschrieben steht: “Als meine Tochter Maria den göttlichen Samen durch die Sonne empfing, war das ein Wunder des einen GOTTES, der mich als sein Werkzeug benutzt! Es geschah alles dies dennoch mit Hilfe meiner Natur; ebenso wie Schwangerschaft und Geburt. Einige Anhänger wollen mich und meine ebenso segnende wie grausame Macht vergessen! Ihnen ward meine Tochter Maria voller Gnaden gesandt. Es ist ihr Bild als Mutter des göttlichen Jesus von Nazaret, dass die Menschen zur Dreieinigkeit Gottes führen soll. Nachdem zuvor schon Prometheus, von mir gesandt wurde, ward der Nazarener der Messias der Juden, durch deren alten Gott zur Erneuerung den Menschen gesandt. Er sprach von der Parusie, dem jüngsten Gericht und soll euren Seelen im apollinischen Geiste den Weg zu seines Vaters Königreich weisen! Der Sohn hat die Leiden der Menschen als einer der ihre erfahren, in seiner Zeit für die Nachwelt unendliche Liebe gebracht. Maria von Magdala, die Jesus zur Seite stand, war meine Priesterin! Durch die Geburt des Menschen- sohnes, des Juden Jesus, ist GOTTes Dreifaltigkeit über sich selbst hinausgewachsen. Mit GOTTes Geist wies Christus seiner Kirche den rechten Weg der Liebe! Jesus hat den alttestamentarischen Krämergott der Juden überwunden, die Händler aus dem Tempel getrieben! Das Lamm hat sich dem körperlichen Leiden unterworfen und von seinem eigenen jüdischen Volk opfern lassen.”

Die mächtige Muttergöttin belächelt die Verirrung des Muhammad, der sich mit der prophetischen Gabe seiner ersten Frau schmückte: “Armer Krieger! – All meinen Priesterinnen und jeder würdigen Seherin gewähre ich Visionen und jedem, der mein Orakel befragt, weise ich den Weg. Der Engel Gabriel, der später zu diesem Manne sprach, ward nicht von mir gesandt, sondern ist in Wahrheit ein Sohn des kriegerischen Ares (Mars), der Zwist unter Juden und Christen brachte. Dieser Gott der Schlacht nimmt mit dem Wahn des Tötens Besitz von den Seelen vieler edler Krieger, besonders aber denen der blutjungen Männer und des grausamen Abu Bakr. Voll blinden Eifers wünschte sich Muhammad den Segen Abrahams und seines einzigen Gottes, den er Allah nennt, zur Veränderung des Judentums. Eine Gott gefällige Reform hätte das alte Testament überwinden müssen, wie es Jesus getan hat! Da Muhammads wahrhaftigen an das göttlich´ Jenseitige glaubte, wurde ihm die Macht eines Propheten verliehen. Er missbrauchte diese Macht und wurde im Sinne göttlicher Gerechtigkeit als Schwein wiedergeboren, wie auch seine Anhänger! Der Irrende verkannte, dass ihn allein das Urvertrauen seiner Mutter, der Priesterin Āmina und seiner Frau Chadidscha den Weg zum Glauben gewiesen hat. Nach dem Tode der Prophetin Chadidscha nahmen Dämonen von Muhammad Besitz.” (s. im Koran  Satanische Verse)"School of London" – Francis Bacon und Freunde im MdM   – Meine drei Töchter, selbst Göttinnen, wollten ihn warnen, als sie zu ihm sprachen: ‘Habt ihr Lat und Uzza gesehen, und auch Manat, diese andere, die dritte?…’  Der Menschensohn nahm meine Weisungen nicht an. Als der Macht- besessene das 6-jährige, nicht initiierte Kind Aischa zu seiner dritten Frau nahm und dann mit der 9-Jährigen Unzucht trieb, versündigte er sich an dem unwissenden Mädchen. Bald schon vom Krieg berauscht, voller Hader und wollüstigem Verlangen nach Blut, verbreitete er eine dämonische Irrlehre mit dem Schwert. Schließlich rief er zum Mord an der Dichterin Esma aus dem Stamm Beni Evs auf und erlaubte die Vergewaltigung aller gefangenen Frauen. Der Wahabismus versündigt sich permanent gegen Gesetze der Kultur; die gläubigen Sufis, Schiiten und Aleviten sind GOTT näher als Heuchler, wie die vielen Geld- und machtgierigen Sunniten; moderne Pharisäer, so sind die vielen selbstgerechten Finanzjuden. Ihr satanischer Krämergott segnet die Vermehrung von Gold.”

“Ich segne die Vermehrung von Früchten der Wasser und der Muttererde, der Tiere und der würdigen Menschen, der geistig-religiösen Elite, nicht der ordinären Massenmenschen! Dekadente Fehlentwicklungen, Seelen- und geistlos gezüchtete Rassen, Satans Scherze also, werde ich vernichten!“ (Anmerkung der Autorin: wir müssen göttliche Artenvielfalt, die natürliche Vermehrung des Getreides erhalten und die Züchtungen von minderwertigen Konsumersatzfrüchten einstellen – Monsanto ist des Satans Werkzeug, das Bayer-Kreuz wird verbrennen!) Bildergebnis für bayerkreuz

„Töchter, UrEnkelinnen, Kinder der alten Welt der Europa, des nahen und fernen Ostens, Chinas, auch Afrikas, Amerikas, Australiens, aller meiner Inseln und Kontinente! Nur wenn ihr zum Ursprung der Religion meines Sohnes Jesus zurückfindet, könnt ihr mit euren Kindern überleben. Helleninnen, die in Deutschland verwurzelt sind, haben hier eine große Aufgabe zu erfüllen! In der Caritas findet ihr die höchste Form der Liebe, die umfassende Liebe zu GOTT. Geht mit Euren verblendeten Schwestern, Männern und Kindern den christlichen Weg der vereinenden Liebe, Caritas, Philia und Eros, in Harmonie mit meiner Natur. Fürchtet euch nicht; ich selbst bin die fruchtbare, chthonische Natur, euer leibliches Leben, euer dionysischer Satan, der euch verführt, damit die Seelen gestärkt werden. (vgl. Metamorphosen (Ovid)william_blake_-_the_grave_personified

Schaut dem Antichristen ins Antlitz und ihr werdet erkennen. Egal welcher Religion ihr angehört, aber vor allem wenn ihr dogmatisch enge Anschauungen hegt, wie zuerst das Judentum, dann auch Muselmanen, und einige Christen, bedient euch der Rituale, aber seht über eure religiöse Lehre hinaus! Eine Rückbesinnung auf die ewige Schönheit der Großen Mutter tut Not, denn nur mit mir findet ihr euren GOTT. Der Erlöser wurde im apollinischen Geiste gesandt, Euch in Liebe zu unterweisen. Menschen, die zum heiligen Glaubenskrieg aufrufen, wie Muhammad, sind keine Propheten. Jedwede Gewalt, die ihr unter- einander ausübt, werde ich auf euch selbst zurückwerfen!   Weh, meine Tochter Europa! Primitive Muslime sind gekommen, Dir Gewalt anzutun! Den Töchtern Europas, die sich von dummen Eroberern erniedrigen lassen, ist nicht zu helfen! In schlimmen Zeiten, wird das Heidentum den wahren GOTT töten! Verräter bedienen sich der Lüge und verteidigen ihre Macht um jeden Preis. Sie stiften allüberall Verrohung, zerstören Sitte und Moral! Lüstern folgen sie niederen Trieben, wie im alten Babylon! Männer und Frauen, die ihr von mir geschenktes Geschlecht künstlich umwandeln lassen oder freiwillig solches betreiben, werden bald auf der niedrigsten Ebene ungeschlechtlicher Lebewesen wiedergeboren! – Muselmanen suchen den Blutrausch. Juden haben immer erst der Strafe ihres Gottes bedurft, ehe sie seinen Willen erkannten. Die Pläne ihres schwartzen Nazi- Kollaborateurs müssen vereitelt werden! In Ungarn bereicherte er sich am eigenen Volk. Die unbestechliche Gerechtigkeit GOTTes bringt den Verdammten ewige Pein! – Wenn die Juden Europa dem Islam überlassen, fällt dies auf sie und ihr Land Israel zurück! Jeder wahre Europäer muß den erstarkenden Antichristen aus der Heimat bannen, standhaft wird der Aufrechte einst Einlaß in GOTTes Reich finden!Bildergebnis für dämonen Alle eindringenden Afrikaner, Araber und andere, die mit ihrer Gier nach Konsum als Schmarotzer leben wollen, sind verflucht. Meine Erinyen und Dämonen werden sie und ihre Kinder in den absoluten Irrsinn treiben! Muselmanen, kehrt in eure Heimat zu euren Familien zurück, dann werdet ihr verschont und der schwartze Diener des Mammon kann euch nie wieder schaden! Ihr müßt selbst für euch und eure Kinder sorgen und dürft euch nicht als faule Ficker in ein verderbtes Leben auf Kosten anderer treiben lassen! Nur die Aufrechten und die verfolgten Christen können mit dem Kontinent der Göttin Europa eine neue Heimat finden!  – Wenn Öl-Konzerne und andere Diener des Zerstörers vor meinen Küsten und Meeren, vor allen in meiner Ägäis und um Kaptara, in meinem Körper bohren wollen, dann werde ich alle meine Vulkane nutzen, deren Anführer zu vernichten! – In Folge der Parusie wird es auf meiner Erde unter der Christenheit einen Neubeginn für wenige Auserwählte geben. Meinem alten Volk der Tibeter wird ein Zwillingspaar geboren, ein Knäblein und ein Mägdelein. Ein Gleiches geschieht im Land der Deutschen und bei den Japanern. Die drei Mütter stehen unter GOTTes Segen und ihren Zwillingspaaren schenke ich hohe prophetische Begabung, ein Zeichen für die Wahrhaftigen, die in ein neues Zeitalter wechseln. Fürchtet euch nicht, denn ihr werdet eine wundersame Wandlung erfahren, die reinigende Metamorphose. Ihr möget mich schließlich überwinden und GOTTes Gnade mag euch umschließen.” Raphael (Raffaele Santi) 1483 (Urbino) - 1520 (Rom) Die Madonna im Grünen Kunsthistorisches Museum, Wien - KHM. Bildmaterial: reisserbilder.at

“Alles, was stirbt, fällt ins Leben, und alles, was geboren wird, ist ebenso alt wie das Sterbende. Stürzte der Tod uns ins Nichts, so müßte uns ja die Geburt aus dem nämlichen Nichts ziehen.” (Maurice Maeterlinck).   Pasolini – Vangelo secondo Matteo parabole

Thumbnail7:37 Bach Matthäuspassion – Thomanerchor “Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen”Thumbnail1:53Tölzer Knabenchor + Bach + Harnoncourt  Thumbnail2:47 Lacrimosa :Requiem (K. 626) by Mozart :Nikolaus Harnoncourt

7:52 Contralto Eula Beal sings Bach’s “Erbarme Dich”

Geschrieben von sara tempel am 4. Oktober 2013 | Abgelegt unter | Keine Kommentare

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