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Die Autorin empfiehlt denen, die ihren Roman lesen möchten, sich diese Seite erst danach anzusehen, um die Spannung zu erhalten.

Im überwiegenden Teil der Erzählung wird das Heranreifen des Mädchens Artépe zur Frau aus deren Perspektive dargestellt. Zuerst lebt das 11jährige Kind noch in der Großfamilie, die in einem matriarchalichen Handwerksbetrieb der Salbensiedekunst Parfüms, Schminken und Salben herstellt. Das Kind ist Mitglied einer Akrobatengruppe, in der es insbesondere lernt, über einen „Taurus“ zu springen. In dieser Kreatur wird die männliche Kraft der Sonne verehrt.

Das Herz der Artépe hängt an dem auserwählten Stier, der ihre Gefühle erwidert und sich allein von ihr reiten lässt. – In einem Traum erscheint dem Mädchen die Göttin des Mondes, prophezeit ihm ein schweres Schicksal und stellt es unter ihren besonderen Schutz. Nach einem Erdbeben wird ein besonderes Fest veran- staltet. Zu diesem Anlaß führt man den Sprung über den Stier in einer Art Tanz vor. Die Heldin hat damit ihren ersten Auftritt. Beim Saltosprung ihres Partners kommt es jedoch zu einem dramatischen Unfall, in Folge dessen der heilige Taurus getötet werden muss.

Die Heldin erlebt den Tod des Freundes, ihres „amicus animus“ in der Arena mit. In intensiver Empathie mit der Kreatur verbunden, treffen sie gemeinsam auf die Herde des Sonnengottes in seinem goldenen Reich. Artépe weiß noch nicht, dass der auserwählte heilige Taurus traditionell auch bei einem glücklichen Ausgang des Rituals – stellvertretend für den Jahreskönig – zum Jahresende mit der Labrys getötet worden wäre. Später wird sie erfahren, dass sich der heroische Gatte der Königin in uralten Zeiten für das Wohl seines Volkes opferte, damit im nächsten Frühjahr sein Nachfolger, als sein erneuerter Sohn, der Gottkönigin Fruchtbarkeit spenden konnte.

Mit ihrem eigenen gelungenen Stiersprung vor Publikum erregte Artépe die Aufmerksamkeit der höchsten Priesterin des Ordens, die in einem die Königin ist. Das Mädchen bekommt das ehrenvolle Angebot einer Ausbildung im Tempel. Die ehrgeizige Mutter drängt es dazu, dieses anzunehmen, aber es fühlt sich dort in einem streng geregelten Tagesablauf eingeengt. Obwohl sie Liebe für ihre Königin empfindet, leidet Artépe unter Heimweh, sehnt sich nach der Weite des offenen Meeres, der Freiheit der Natur, ihrer Akrobatengruppe und dem Stier. Als sie von der Erzieherin ungerecht behandelt wird, reißt sie aus und begibt sich in eine gefährliche Situation. Das Kind wird in einer Neumondnacht vergewaltigt und erfährt den erlittenen Missbrauch, in den auch der geliebte Vater verwickelt ist, als Sühne für eine Schuld ihrer Großmutter. Die Rachegöttin verrät ihm, dass ein Fluch auf seinem Geschlecht – in weiblicher Linie – lastet, der noch nicht vergolten ist.

Der junge heilkundige Phanes pflegt das geschundene Mädchen, das sich ihm, trotz großer Scham, anvertraut. Dieser, Sohn einer Priesterin und des Weingottes, flieht mit Artépe nach Kreta in die freie Natur, weitab von menschlicher Besiedlung. Sie schaffen sich gemeinsam ihr neues Heim in einer Höhle und überleben den Winter. In einer Jagdszene, in der die Heldin einen Hirsch erlegt, wird der Leser an die Göttin Artemis erinnert, obwohl Artépe nicht mit der kühlen Strenge dieser Zwillingsschwester des Apoll´ identifiziert werden kann. Mit Hilfe des Phanes und unter dessen heilsamen Einfluss überwindet das Kind seine grässliche Erfahrung in der Gewalt dreier Trunkenbolde.

Der bereits zum Mann geweihte Phanes verliebt sich in Artépe, aber diese muss zuerst noch initiiert werden, ehe sie seine Geliebte und Frau werden kann. Im Höhlen- labyrinth auf Kreta kommt es zu weiteren Begegnungen mit der Welt der Göttinnen und Naturgeister. Dabei erfährt Artépe vom Tod ihres Vaters. Der Heilkundige trifft einen mysteriösen Schmiedemeister, der ihm ein magisches Messer schmiedet.  Bild in Originalgröße anzeigen

Schließlich entscheidet sich das Paar gemeinsam nach Kalliste zurückzukehren, damit das Mädchen zur Frau geweiht werden kann. Im Tempel ihrer Heimat wird es von der Priesterkönigin freundlich aufgenommen und ihre unglückliche Flucht wird ihr verziehen. – Artépe will ihren geliebten Gefährten wiedertreffen, aber das Schicksal trennt die beiden, denn Phanes hat die Vergewaltigung seiner Geliebten gerächt, damit gegen die Gesetze verstoßen und musste fliehen.

Seit ihrer ersten Begegnung hat Artépe ihre Königin, die als Despoina die Göttin Kalliste repräsentiert, verehrt. Doch direkt am Anfang ihrer Ausbildung im Tempel wurde sie damit vor den Kameradinnen beschämt. Die Ordensschwester, die Aufsicht über die Gruppe der Mädchen führte, stellte Artépe als unwürdig und vermessen hin.

Zur Zeit ihres zweiten Aufenthalts im Tempel, ist die Heldin erwachsen geworden und wird mit ihren Erfahrungen ernst genommen. Dann, kurz nachdem sie in einem aufwendigen Initiationsritual zur Frau geweiht wurde, kommt Artépe dem Plan zu einem Meuchelmord auf die Spur. Sie erkennt, dass der Zeuspriester die höchste Priesterkönigin ermorden will und kann das im letzten Moment verhindern. Die große Muttergöttin Gaia hat die Jungfrau zur Kämpferin für die Verteidigung der Königin berufen! Nackte Göttin von Tell Halaf (nach Margueron)

Die parallel zur Haupthandlung laufende Geschichte über den in einen Wolf verwandelten Lykaon, König von Arkadien, wird immer enger mit der Geschichte der Heldin verwoben. Das Schicksal des Lykaon ist durch den tödlichen Kampf der beiden Väter von Anfang an mit dem der Heldin verbunden. Der Sohn soll seinen Vater rächen und er wird mit Artépe zusammentreffen. Die Person des zwiespältigen Lykaon, ebenso wie die des Deukalion, entstammt der überlieferten griechischen Mythologie. Nachdem der verärgerte Zeus dem Werwolf Lykaon die Rückverwandlung in einen Menschen verweigert hat, trifft dieser auf einen Kyklopen (Zyklop), der ihm eine Botschaft mitgibt. Zu dieser Zeit hat Zeus bereits seinen Vater Kronos entmachtet und dem alten Titanengeschlecht den Krieg erklärt, damit beginnt die Titanomachie, der Machtkampf in der Götterwelt.

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In einer Fortsetzung, die noch in Arbeit ist, soll die Heldin auf den Antagonisten Lykaon, den Wolf, treffen. Wird dieser den Tod seines Vaters an Artépe, der Tochter des Bezwingers rächen? Kann die Heldin ihre Liebe zu Phanes vergessen? Es wird auch um die Fälschung der Historie und deren vernichtende Wirkung auf das betroffene Volk gehen. Indirekter Völkermord, der auf die Seele des Volkes zielt und die einst stolzen Frauen in die Arme von Fremden treibt, die sie verachten! –  Als Allegorie zur aktuellen Situation wird hier vor allem der Hochverrat von politisch Verantwortlichen an ihrem Volk beschrieben, der letztlich den Untergang dieser Kultur herbeiführt. Eine Überschwemmung der kleinen Inseln mit „Flüchtlingen“, die von der dekadent verkommenen neuen Königin angelockt werden, führt zu babylonischen Verhältnissen (Pädophilie, Tötung neugeborener, gesunder Knaben), so daß die Auslöschung der gesamten Insel durch die Erdgöttin schließlich als ein Segen erscheint. Nur wenige Würdige werden gerettet. – Wertvolles Wissen geht für immer verloren und es kommt mit der Mykene zu einer langen kriegerischen Phase des spirituellen Niedergangs im Patriarchat. Mit Besinnung auf die alten Götter wird später das antike Griechenland, vor allem Sparta und Athen, erstehen. Es ist eine Erneuerung und apollinische Erhöhung der Kultur, wie der Phönix aus der Asche!

Bildergebnis für phönix
 Malerei: Deborah Wulff

 

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Aus gegebenem Anlaß sei auf den politischen Hintergrund des neuen Tugendterrors verwiesen, der von moralisierenden „Gutmenschen“ verbreitet wird und schon Kinder zu Denunzianten erziehen will (5.000 „Kindersoldaten“ für den Kampf gegen „Rechts“). Verantwortungsvolle Schriftsteller dürfen nicht schweigen: s.  z.B. PDF Rede von Jörg Bernig – Kamenz & auch die Feigheit linker Jakobiner bloßstellend: Schamlose Reaktionäre sind frei –zu Houellebecqs Rede). Es folgt eine Passage (einem Beitrag von M. Lichtmesz entnommen) aus dem 2016 bei Antaios erschienenen Band: „Revolte gegen den Großen Austausch“!

R. Camus:

Die Reduktion aller Probleme auf sozio-ökonomische Ursachen hat den außerordentlichen Vorteil, alle moralischen Urteile, die nicht ins Schema passen, beiseite zu schieben, beziehungsweise sie gemäß der Diktatur des dogmatischen Antirassismus nur dann gelten zu lassen, wenn sie mit dem Vorwurf des Rassismus verknüpfbar sind. Der Antirassismus ist heute im Grunde die einzige unhinterfragbare, ultimativ unantastbare Staatsdoktrin unserer Republik sowie der westlichen Nationen überhaupt. An ihr muß um jeden Preis festgehalten werden, wie man noch nie zuvor an einer Doktrin festgehalten hat.

Meine Parteianhänger und ich haben lange die Meinung vertreten, daß der Antirassismus als Moral nicht ernsthaft kritisiert werden kann, sehr wohl aber als Dogma, als Macht- und Karriereinstrument, angefangen bei den Intellektuellen, die nur Aufstiegschancen haben, wenn sie sich seinen Ritualen und Hohepriestern unterwerfen, was sie erbärmlicherweise auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit tun. Obwohl wir anerkannt hatten, daß der Antirassismus als Moral, als Verhaltensregel für Einzelpersonen, Gruppen und Staaten einen Wert hat, so mußten wir doch feststellen, daß er unüberwindliche Widersprüche mit sich bringt, daß es sich bei ihm um keine sehr gute Form der Moral handelt, die auf keinen Fall mit der Moral an sich verwechselt werden darf. Und dies hat hauptsächlich zwei Gründe.

Der erste Grund ist, daß es sich der Antirassismus ständig – um nicht zu sagen: konstitutiv – mit der Wahrheit zu leicht macht. Eine Moral, und erst recht die Moral an sich, darf sich nicht auf Unwahrheit gründen, da der Wille zur Wahrheit eine moralische Forderung ersten Ranges ist. Nicht nur vernebelt der Antirassismus ununterbrochen die Wahrheit – und dies auf eine viel massivere Weise, als es seinem Gegenspieler, dem Rassismus, überhaupt möglich ist, da er eine ungleich größere Macht auf seiner Seite hat, um nackte Zensur ausüben, denn ihm gehorcht eine erhebliche Anzahl an Richtern, Journalisten, Politikern und Politikerinnen. Er hat darüberhinaus, um seine Prämissen ungeachtet aller Tatsachen aufrechtzuerhalten, ein wahres Nebelreich des Falschen und der Lüge errichtet, in dem die Wirklichkeit dreist auf den Kopf gestellt wird.  (…)

Die zentrale Lüge, aus der alle anderen erwachsen, besteht in der Behauptung, daß man ein Volk austauschen und zugleich dieselbe Geschichte, dieselbe Kultur, dieselbe Zivilisation, dasselbe Land, sogar dieselbe ewige Nation, dasselbe ewige Frankreich, dasselbe Europa, dieselbe Identität behalten könne – daß man also sowohl die Klinge als auch den Griff auswechseln und trotzdem dasselbe Messer haben kann.

Der zweite Grund, warum man den Antirassismus kaum als eine adäquate Moral betrachten kann, liegt in der Tatsache, daß er am laufenden Band schädliche Folgen zeitigt, die er anschließend wieder vertuschen und verleugnen muß. Die multikulturellen und pluriethnischen Gesellschaften, die unter seiner Fuchtel stehen, sind unendlich gewalttätiger, brutaler und disharmonischer als jene, die seines strengen Arms nicht bedürfen – der umso strenger zupackt, je mehr er sich anstrengen muß, um ein Zusammenleben zu erzwingen, das sich auf Dauer kaum aufrechterhalten läßt.

Sara: „Deutsche Frauen, seid wachsam und schützt Euch vor Vergewaltigungen! Über die Mode und Manipulation der Masse hinaus, kann Euch niemand zu Sex mit Männern anderer Rasse zwingen! Bewahrt Euer gutes Recht als freie Frauen, das darf nicht strafbar sein!“Bildergebnis für moses im nil – Hier weitere Musikvideos des 20. und 21. Jahrhunderts:

Geschrieben von sara-tempel am 18. Dezember 2015 | Abgelegt unter | Keine Kommentare

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